Ohne mobile Website kann viel Geschäft verloren gehen

Ein bekanntes Szenario: Der  Relaunch der Website steht an. Projektziele und Inhalte werden abgestimmt, Kosten werden ermittelt. Und dann der Schock: Das gewünschte Projekt wird doch deutlich teurer als gewünscht, woran liegt es? Der letzte Relaunch war auch umfassend, aber dennoch wesentlich günstiger. Der Verursacher ist schnell ausgemacht: Die neue Website sollte trotz bzw. mit ihrer Komplexität „responsive“ gestaltet und umgesetzt werden. Das ergibt einen Mehraufwand beim Design, bei der Konzeption und folglich auch der Programmierung.

Vorteile liegen auf der Hand

Der Vorteil liegt auf der Hand – alle „Großen“ machen es vor: Unabhängig vom Endgerät erhält der KUNDE eine optimierte Ansicht und die Benutzerfreundlichkeit ist auch best möglich. Warum tut man das? Weil man seine Kunden optimal bedienen will und sich mehr Geschäft verspricht. Doch ist das wirklich so? Zweifel quälen den Controller, der Marketingmanger sagt dagegen „ja“.

Sicher kommt es auf das Produkt und die Zielgruppe an. Und gerade in der Touristik haben es nicht alle Anbieter mit den „Jungen“ zu tun, die ständig nur in ihr Smartphone schauen. Daher empfehle ich als erstes einen Blick in die eigenen Webstatistiken und deren Entwicklungen. Bei all unseren Kunden konnte ich einen kontinuierlichen, wenn auch z. T. unterschiedlich starken Zuwachs an Zugriffen über Smartphones und Tablets feststellen. Es gibt sogar Fälle, wo das größte Wachstum an neuen Besuchen über den mobilen Bereich kam.

Nicht optimierte Webseiten werden vom Kunden mobil auch nicht genutzt

Was auch pauschal gesagt werden kann: Ist die Website nicht für mobile Geräte optimiert, ist gleichzeitig die Zahl der mobilen Abbrüche sehr hoch, ebenso ist die Verweildauer in Relation zu klassischen Website sehr verkürzt und es werden weniger Seiten aufgerufen. E-Commerce bzw. Buchungen kommen vergleichsweise gar nicht vor – was auch einleuchtet. Die „klassischen“ Formulare passen in der Regel nicht zu Smartphones, bei Tablets kann das etwas besser aussehen.

„Mobile“ in die Strategie aufnehmen

Die Frage ist also in Zukunft gerichtet: Welche Ziele habe ich im mobilen Sektor? Wen will ich dort wie erreichen? Einfach das Thema ignorieren geht nicht. Wenn man heute schon x Tausend Besuche hat mit wachsender Tendenz, kann man bei der derzeitigen Entwicklung von einem weiteren Wachstum ausgehen. Unterstützt wird das durch die Bemühungen der Suchmaschinen im mobilen Bereich. Diese könnten ja auch in Zukunft Seiten gar nicht mehr in den mobilen Ergebnissen listen, wenn sie nicht optimiert sind.

Wer Adwords für Google mobile schaltet und keine mobile Website anbietet, wirft sozusagen Geld aus dem Fenster.

Das mobile Internet wächst kontinuierlich, und auch die älteren Generationen legen sich Smartphones zu und lassen den Rechner dafür mal ausgeschaltet. Denn für Mails und ein bisschen Internet muss man keinen stationären Rechner haben.

Kampf um die mobilen Kunden

Neulich telefonierte ich mit einer Werbeagentur, die für ein Handelsunternehmen eine neue Plattform aufsetzt. Bemerkenswert fand ich die Aussage des Kollegen, dass der Konzern vor allem im mobilen Bereich sein Wachstum im Internet plant. Denn die Konkurrenz ist zum Teil nicht so weit. Man setzt also auf „Chance“ statt auf Risikovermeidung. Es steht für mich fest: Für alle führenden und wirklich erfolgreichen E-Commerce-Unternehmen ist mobiles Web Pflichtteil der Wachstumsstrategie. Ansonsten verliert man Geld und Kunden an die Konkurrenz. Aus dieser Sicht sollte die Wirtschaftlichkeit geprüft werden.
Wenn Sie Interesse über einen fachlichen Austausch zu dem Thema haben – rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir einfach eine Mail.

Gerd Müller
Tel.: +49 6251-5826630
g.mueller@cic.de

 

 

 

 

 

 

One Comment

  1. Tatsächlich ist eine mobile Optimierung des Webshops von größter Relevanz, wie der Artikel richtig darstellt. Google stuft die Benutzerfreundlichkeit (Usability) als so wichtig für eine Seite für den User ein, dass mobil nicht optimierte Seiten weit hinter jenen gerankt werden, die durch ein mobiles Surface dem Nutzer eine viel höhere Einkaufserfahrung bieten.
    Da Mobile Commerce immer relevanter für Online-Händler wird, müssen diese unbedingt auf den Trend reagieren und ihre Webseite dem mobilen Boom anpassen, um keine Umsatzeinbuße zu verzeichnen und bestmöglich auf ihre Kunden einzugehen. Mehr zum Thema SEO kann hier nachgelesen werden: http://www.shopgate.com/de/mobile_seo_ebook

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