Tipps für Google Adwords in der Touristik

Waren Google Adwords vor einigen Jahren noch total „In“, hat sich die Euphorie rund um die bezahlten Anzeigen des Suchmaschinengiganten gelegt. Der Grund dafür? Steigende Kosten pro Klick machen so manche Kampagne unrentabel. Stimmt schon, es war schon mal billiger, die meist gesuchten Keywords einzubuchen. Trotzdem, wer es richtig macht kann mit Google Adwords in der Touristik noch immer erfolgreich werben.

Das Plateau ist noch nicht erreicht im deutschsprachigen Raum. Zwar legen die CPC´s (Kosten pro Klick) nicht mehr um 30% zu wie es in vergangenen Jahren auch schon mal zu beobachten war, die Online Marketing Manager der großen Touristikportale wie ab-in-den-urlaub.de und reisen.de haben noch immer genügende Kleingeld in der Kriegskassa um die Preise Jahr für Jahr ein wenig in die Höhe zu steigern. Eine kleine Beruhigung für alle Adwords Addicts haben wir hier aber: Wenn sich das Geschäft entwickelt wie von Google vorhergesagt, wird die Steigerungskurve der CPC´s bald stagnieren. In UK ist die Schmerzgrenze der Veranstalter und Reisemittler bereits erreicht, die Kosten pro Klick steigen nicht mehr. Ein wenig hinkt der deutschsprachige Raum hinterher was E-Commerce betrifft.

Tipps für Google Adwords in der Touristik

Nachdem Google in Deutschland aber de facto das Monopol im Bereich Suchmaschinenmarketing innehat, kann man entweder zahlen oder auf den Traffic über Google Adwords verzichten. Wer nicht verzichten und Traffic zu rentablen Preisen einkaufen möchte, kann mit einigen Tricks sein Budget rentabel einsetzen statt sich dem Wettbieten der „Großen“ anzuschließen. Adwords sind bei richtigem Gebrauch noch immer ein Teil von rentablem Online Marketing.

Die richtigen Keywords zum richtigen Preis buchen

Eine alte Katalogweisheit kann man auch auf Google Adwords umlegen. Mit 20% der Keywords macht man 80% des Traffics. Trotzdem lohnt es sich, auf die anderen 80% der Suchbegriffe Rücksicht zu nehmen. Kleinvieh macht auch Mist, und der kostet eben etwas weniger als der den die großen Tiere produzieren. Wer im Long Tail relevanten Traffic abholen kann, spart richtig Geld. Das Google Keyword Tool hilft bei der Auswahl von Keywords. Wer kontrollieren möchte, wonach der Kunde wirklich sucht wenn ein Keyword eine Anfrage auslöst, kann dies über den Suchanfragebericht tun. Sehr hilfreich, um Keywords, die rentabel sind und über Broad Match ausgelöst werden, zu pushen und unrentable auszuschließen.

Den Katalog in Adwords abbilden

Wichtig ist es auch, sein gesamtes Angebot abzubilden. Je mehr Anzeigengruppen geschaltet und Produkte beworben werden, desto eher kann man sein Budget mit billigen Klicks auszureizen und billigen Traffic einkaufen. Wer weiß – vielleicht haben Sie ja auf den Fiji Inseln genau das unentdeckte Juwel unter den Angeboten mit dem sich online richtig Geld verdienen lässt. Wer nur wenige Angebote bewirbt muss hier, um Volumen zu erzeugen, logischerweise mehr pro Klick bezahlen. Die Zeit, die man in die Erstellung der Kampagne investiert, kann sich auszahlen.

Mit der richtigen Anzeige den richtigen Kunden finden

Sprechen Sie den Kunden gezielt an. Wenn Sie Gruppenreisen anbieten, sollte das im Anzeigentext auch klar werden. Derjenige, der eine Gruppenreise sucht, wird sich dann eher zum Klick bewegen lassen. Vor allem wird aber der Kunde, der Gruppen gar nicht ausstehen kann, erst gar NICHT klicken und somit auch keine Kosten verursachen. Ein gut geschriebener Anzeigetext ist Eye-Catcher und Filter zugleich.

Platz 1 Strategie oder im Vergleich bestehen?

Ganz wird man auf die heiß umkämpften Keywords nicht verzichten können, wenn man auf gewissen Produkte und Reisen Volumen erzielen möchte. Die Frage ist aber: Muss man auf Platz 1 stehen, um den Kunden in der wichtigen Konversionsphase abzuholen? Preissensible Kunden suchen gerade bei komplexen Produkte wie Reisen lange und klicken sich auch schon mal auf die unteren Anzeigen durch. Gebucht wird wegen des Angebots, nicht wegen des Anzeigenrangs auf Google. Es ist wichtig, seine Ziele und Rentabilität im Auge zu behalten, anstatt blind mit der Konkurrenz um die Wette und sich selbst in den Ruin zu bieten. Platz 1 rentiert sich? Umso besser….

Landing Page optimieren

Viele Adwords Manager vergessen bei aller Herrlichkeit der Anzeigen oft auf die Landing Page. Bevor Sie eine Anzeige schalten, stellen Sie sich die Frage: Spricht die Seite, auf die ich ihn lotse, den Suchenden an? Findet er alle Informationen, die er für eine Buchung benötigt? Wenn ich mir so anschaue, wohin vor allem große Portale ihre Kunden schicken, kann ich mir kaum vorstellen, dass Adwords rentabel betrieben werden.

Ein Beispiel: Sie haben eine Conversion Rate von 0,5% auf Ihrer Seite. Eine Steigerung von 10% auf 0,55% klingt zwar lächerlich, zieht aber eine Steigerung von ebenfalls 10% des Umsatzes bei gleichem Budget nach sich.

Tools und Automatismus oder Handarbeit?

Übrigens: Die richtigen Tools helfen bei der Erstellung gerade bei großen Kampagnen und Adwords Konten. Die besonders wichtigen Produkte sollten aber auch im 3. Jahrtausend noch immer in Handarbeit erstellt werden. Die Klickrate ist bei manuell erstellten Anzeigen mit hoher Relevanz wesentlich höher als bei Texten vom Fließband.

Sie möchten mehr zum Thema Google Adwords in der Touristik erfahren? Sie nutzen noch kein Suchmaschinenmarketing, um neue Kunden auf Ihre Angebote aufmerksam zu machen? Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt: Tel. +49 (0) 6251 – 582660, Mailto:sales@cic.de

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