Google macht den Pinguin

SEO´s fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser. Die Rede ist von den Updates im Such Algo von Google. Immer wieder verfeinert Google seine Logik im Algorithmus zur Bewertung von Seiten, um sich einem perfekten Suchergebnis immer weiter anzunähern. Das letzte Update, das vor wenigen Wochen erschien, trägt den sympathischen Namen „Pinguin“.

Pinguin Update von Google

 

Nach Caffeine und Panda lässt Google den Pinguin folgen. Was macht der Pinguin konkret? Google probiert, mit dem Update künstliches Linkbuilding und offensichtlich „überoptimierte“ Seiten stärker abzustrafen. Seiten, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an generischen Keywordlinks – wie zum Beispiel „Mallorca Reisen günstig“ – auf ihre eigene Website aufwiesen, wurden von Google ordentlich durchleuchtet und gegebenenfalls auch zurückgestuft. Auch Seiten mit sehr hohen Absprungraten werden es in Zukunft noch schwerer haben, ein Ranking zu erreichen. Hohe Absprungraten sind für Google ein untrügliches Zeichen für uninteressanten Inhalt. Das will man dem User natürlich ersparen.

 

Was tun gegen den Pinguin?

 

Die Auswirkungen sind in SEO Kreisen in den letzten Wochen vermehrt zu spüren gewesen. Viele Seiten wurden abgestraft, viele Agenturen sind nun noch vorsichtiger geworden was den Linkaufbau betrifft. Wer selbst aktiv am Geschehen teilnimmt, kann ein verändertes Verhalten bei den anderen Mitspielern feststellen. Hier einige Tipps, um nicht vom Pinguin gebissen zu werden…

Content prüfen:
Elendslange Texte mit sinnlosen internen Linkstrukturen und Keywordspamming sollten sobald als möglich aussortiert werden. Nicht nur, dass diese Dinge dem Pinguin gar nicht gefallen, auch der User straft das ab. Somit verschlechtern sich die Absprungraten, was negative Folgen im Ranking nach sich zieht. Wer Absprungraten von über 50% aufweist – handeln!

 

Keywordlinks reduzieren:


Google forciert den Gedanken des natürlichen Linkaufbaus. „Natürlich“ bedeutet in diesem Fall, dass eine Seite nicht nur Links mit generischen Keywords als Linktext haben sollte. Das ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass offensichtlich nachgeholfen wurde. Der kluge und besonnene SEO weiß das bereits seit längerem, auch wenn dieser Strafbestand bisher noch nicht wirklich streng bestraft wurde und hat in seiner Linkbuilding Strategie bereits Links auf die Startseite und Links unter dem Domain- bzw. Brandnamen eingebaut.

Höhere Varianz in den Linkarten:

Besonders neue Seiten sind davon betroffen: Der SEO war besonders eifrig und hat Links nur mit dofollow aus Artikeln von Blogs und Seiten mit hohem PageRank ergattert. Auch das ist für Google nicht „natürlich“. Die Mischung macht´s. Neben Artikeln aus hochwertigen Blogs sollten immer auch Links mit geringem PageRank in der Linkstruktur vorhanden sein. Twitterlinks, Kommentarlinks, Blogrolls, Artikellinks – alles kein Problem, solange es nicht zu einseitig ist. Ein guter Weg, um die Basis zu legen, sind Pressemitteilungen, die in recht kurzer Zeit vernünftige und natürlich erscheinende Ergebnisse liefern.

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