Landingpage – wie misst man den Erfolg?

Eine Landing Page zu einem Thema zu erstellen ist eine Menge Arbeit. Arbeit jedoch, die sich lohnt. Eine thematisch relevante und anspruchsvoll gestaltete Seite mit der man seine Kunden empfängt, ist nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung wichtig, auch sonst profitiert man in vielerlei Hinsicht.

Für viele Suchmaschinenoptimierer besteht der Erfolg einzig und allein darin, möglichst weit vorne in den Suchergebnisse der Suchmaschinen aufzuscheinen. Das Thema Landing Page wird oftmals technisch angegangen. Möglichst viele Seiten in den Index zu pressen. Wie diese aussehen und performen, wird nicht bedacht. Designer hingegen betrachten eine Zielseite ausschließlich vom Standpunkt der Ästhetik. Schön muss sie sein! Nur, in Schönheit gestorben ist eben leider auch tot! Wer wiederum den Erfolg einer Seite einzig und allein darüber bestimmt, wieviele Conversions direkt auf ihr getätigt werden, schießt oft auch am Ziel vorbei.

Perfekt ist es, wenn man die Mischung aus allen Faktoren hinbekommt. Eine Landing Page ist soetwas wie der Show Room mit Empfangsdame einer Seite. Angenehm gestaltet, freundlich, trotzdem aber Bestimmtheit im Kaufabschluss. Das Design sollte genauso stimmen wie der Informationsgehalt, nicht fehlen darf die Handlungsaufforderung. Wer dann noch gefunden wird, kann sich über klingelnde Kassen freuen.

Faktoren zur Erfolgsmessung

Mit welchen Parametern misst man nun aber, ob eine Landing Page diesen Kriterien entspricht? Die Position in den Suchergebnissen ist natürlich ein Kriterium. Dann allerdings sollte man schon schauen, wie denn das Suchergebnis aussieht. Sind Title und Description attraktiv oder Chaos? Nur weil der Kunde etwas sucht und findet, hat er noch nicht geklickt. Ähnlich wie in Google Adwords, muss auch im SEO Bereich auf eine angenehme Erscheinungsform geachtet werden.

Ist der Kunde erstmals auf der Seite, kann man mit Analysetools wie Google Analytics oder Clicktale sehr schön feststellen ob er sich denn auch wohlfühlt. Ein wichtiger Faktor um den Erfolg zu messen ist die Conversion Rate. Oft dient eine Landing Page im Tourismus aber zum Überblick über mehrere Produkte, zum Beispiel eine Themenseite oder eine Regionsseite, dann kann von hier aus nicht direkt gebucht werden. Ein ganz wichtiges Indiz, ob eine Seite „funktioniert“ oder nicht, ist die Absprungrate. Ist der Anteil an Kunden, die die Seite nach dem Betreten sofort wieder verlassen, zu hoch, stimmt irgendwas nicht, und es besteht Handlungsbedarf im Bereich Usability, Design, Aufbau und Content.

Ich hatte letztens bei einem Kunden für Abenteuer- und Aktivreisen angeregt, eine Landing Page mit Infos zu verschiedenen Themen zu bauen statt die User direkt auf die Reisedetailseite zu schicken. Allgemeine Infos rund um Trekking in Nepal statt harter Fakten mit Preisen und Flugzeiten, sehr wohl aber die Möglichkeit direkt in die Produkte einzusteigen und diese auch zu buchen. Die Absprungrate verbesserte sich dramatisch von 56% auf 29%. Auch die Anfragen nahmen in der Folge zu. Eine Verbesserung des Rankings in Google ist wohl nur eine Frage der Zeit, nachdem nun auch genügend Content als Futter für Suchmaschinen bereitsteht.

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