Mobiles Web auf dem Vormarsch

Das mobile Internet wächst. Im Bereich des Versandhandels werden über Smartphones und Tablets steigende Umsätze erzielt.
Wie verhält sich der Reiseveranstaltermarkt?
Konzerne bieten bereits Apps oder mobile Websites an. Wenn man mit Insidern spricht, so ist noch Zurückhaltung angesagt, was Erfolgsmeldungen angeht. Das Buchungsvolumen scheint sich auch bei den Pionieren noch in Grenzen zu halten.

Eine mobile Website ist ein Stück Servicequalität

Aber: Das heißt nicht,  dass man keine mobile Webseite braucht. Denn: Nutzer des mobilen Internets informieren sich über diesen Kanal. Sie googlen, rufen Websites auf und benötigen daher Inhalte und Darstellungen, die für die mobile Ausgabe optimiert wurden. Es ist schlichtweg ein Stück Servicequaltität, wenn der Kunde nicht erst mit Einsatz aller Finger Websites heranzoomen muss, sondern gleich eine ordentliche Ansicht bekommt. Und das lässt sich programmieren. Ob man vom Konzept her alle Produkte und Informationen der klassischen Website auch mobil anbietet oder bestimmte Informationen, das sollte von Fall zu Fall entschieden werden.

Einstieg ist eine mobile Website

Einstieg für eine klassischen Reiseveranstalter ist auch nicht eine App, sondern zunächst eine mobile Website. Eine App richtet sich vom Gedanken her an Nutzer, die diese immer wieder einsetzen – ein gutes Beispiel ist die App der Bahn. Mittlerweile gibt auch Angebote, die rein mobil und sogar nur über Apps vertrieben werden, wie JustBook! (Unterkünfte). Der Anbieter verspricht dem mobilen User besonders attraktive Angebote, die es nur auf diesem Wege gibt.

Den Kunden optimal bedienen

„Verbraucher, die sich mobil informieren, kaufen nicht gezwungenermaßen auch mobil“ – so lautet eine Erkenntnis der Ebay Verbraucherinitiative. Diese Erfahrung trifft mit Sicherheit auch für den Reisemarkt zu. Somit ist es also denkbar, dem Kunden Informationen für sein Smartphone optimiert anzuzeigen, ihm dann aber die Möglichkeit zu geben, sich die Produkte später am heimischen PC anzuschauen und dort zu buchen. Hier helfen schon Funktionen wie „Weiterempfehlen“ an eine Mailadresse (Merken und Verschicken des Links) etc. Oder – je nach Produkt – kann aus der Seite heraus direkt ein Callcenter angerufen werden etc.

Auf die Konzeption kommt es an

Auch für Tablets müssen bestimmte Regeln eingehalten werden – die Navigation muss auf den Touchscreens funktionieren etc. In Zukunft wird vermutlich sogenanntes „Responsive Design“ eine Rolle spielen: Es geht darum, Webseiten so zu konzipieren und zu gestalten, dass sie auf möglichst allen Bildschirmauflösungen und auf allen Systemen optimal dargestellt werden.  Die Herausforderung liegt in der Konzeption: Funktionen und Design müssen für unterschiedliche Größen und Formate durchdacht werden. Eine „alte“ Website kann man nicht einfach umstellen. Ob man nun aber den genannten Weg wählt oder zusätzlich zur klassischen eine zweite Website für mobile Geräte bereitstellt, das hängt vom Projekt,  der Zielgruppe und dem Budget samt Zielsetzungen ab. Vor allem lohnt es sich, die Benutzerstatistiken der eigenen Website zunächst genau zu beobachten, denn dort erfährt man, welche Bildschirmauflösungen die Besucher heute haben.

Mobile wird ein Teil der „normalen“ Internetwelt

Die Entwicklung wird durch sinkende Preise für mobiles Web nicht nur durch die „jüngeren“ Generationen vorangetrieben. Smartphones setzen sich durch, Tablets werden immer beliebter – Surfen auf der Couch ist angesagt. Wer auf Dauer seine Kunden in diesem Bereich erreichen will, kann und sollte sein Angebot mobilfähig machen. CIC spricht zur Zeit mit diversen Kunden und Interessenten, ggf. wird auch absehbar ein (anpassbares) Standardlayout für mobile Browser auf Basis von packagemaster angeboten werden. Reden wir darüber!

 

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