Nachschlag zum Panda Update

Vor einigen Wochen begann Google im englischsprachigen Raum mit der Durchsetzung seiner strengeren Qualitätsrichtlinien und der damit einhergehenden Änderung seines Algorithmus. Mittlerweile ist auch der deutschsprachige Raum dabei seine Suchergebnisse neu geordnet zu bekommen. Der putzige Name für diese Offensive, die Contentfarmen und zweifelhafte Webprojekte aus dem Suchergebnis verbannen soll, lautet „Panda Update“. Die ersten schwarzen Schafe sind dem Panda Update bereits zum Opfer gefallen. Immer wieder hört man von Webmastern, dass sich ein guter Teil ihres Traffics in Bambusspäne verwandelt hat. Wer davon betroffen ist, wie man sich vor dem gefräßigen Bärchen schützt und wie die Suchmaschine funktioniert, wollen wir im folgenden Artikel kurz darlegen.

Eins vorweg: Wir finden das Pandaupdate eine großartige Sache. All jene SEO´s und Webmaster, die mit sauberen und erlaubten Mitteln um Besucher gekämpft haben, werden uns wohl zustimmen, dass es an der Zeit für ein neues Durchmischen der Karten war.

Wer ist vom Panda Update betroffen?

Es sind vor allem sogenannte Contentfarmen und Seiten, die sich selbst automatisch mit fremden Inhalten füllen, die von Google aus der Suche gekickt wurden. Kurz gesagt also Seiten, die dem User keinen Mehrwert bieten. Andere wurden aus dem Rennen genommen, weil sie ganz offensichtlich gegen Google Richtlinien – wie Linkkauf und Tausch- verstoßen haben. Linkaufbau soll natürlich sein. Nun gut, jeder der nicht frisch hinterm Mond aufgewacht ist, weiß, dass es ohne ein kleines Anstupsen in Richtung Backlinkaufbau im kommerziellen Bereich nur schwer geht. Das wissen auch die Verantwortlichen bei Google. Viele SEO-Agenturen haben den Bogen aber ganz einfach überspannt und bekommen nun die Rechnung serviert.

Was tun, wenn man vom Panda gekickt wurde?

Das erste, was man in diesem Fall tun sollte, ist es wohl sich zu fragen, ob es denn nicht vielleicht zurecht war, dass man erstmals auf die Strafbank geschickt wurde. Ist dem so, sollte man sich überlegen etwas an der Misere zu ändern. Bei groben Verfehlungen wird es wohl das beste sein, die Domain komplett aufzugeben und nochmals neu zu starten. Sollte es sich um ein Versehen handeln, und die Seite wurde von der neuen Logik zu unrecht aus dem Verkehr gezogen, kann man sich vertrauensvoll über dieses Anfrageformular an Google wenden. Man glaubt es kaum, aber es sitzen noch immer echte Menschen hinter der allmächtigen Suchmaschine.

Wie funktioniert der Google Algorithmus?

Wie bereits erwähnt: Auch bei der Internet Suchmaschine wird noch sehr viel per Hand erledigt. Der Google Algorithmus ist bei weitem noch nicht so ausgereift, wie uns die Damen und Herren glauben machen wollen. Man kann sich das Spiel in etwa so vorstellen, dass der Google Bot die Grobarbeit übernimmt, die Feinheiten dann aber von den einzelnen Mitarbeitern erledigt werden. Google überprüft Webseiten also auf Auffälligkeiten, die auf Manipulation hinweisen, bevor sich ein Mitarbeiter hinsetzt und den Fall nochmals persönlich überprüft.

Google nimmt dabei gewisse Benchmarks her und bildet daraus Normen. Wer zu sehr von diesen Normen abweicht, läuft Gefahr einer genauen Untersuchung unterzogen zu werden. So ist ein zu schnelles Wachstum von Backlinks für Google ein Zeichen dafür, dass der Webmaster trickst.

Linkbuilding mit Maß und Ziel

Linkaufbau ist daher auch toleriert, solange es keine spammigen Auswüchse annimmt. Foren- und Kommentarlinks zu sammeln wird immer mehr zu Harakiri mit Anlauf. Wer sich hingegen passende Netzwerke und Kooperationen aufbaut, die einen echten Mehrwert darstellen, wird Erfolg haben. Online-PR mit wertvollen Artikeln und originelle Aktionen bedeuten zwar mehr Arbeit, bringen aber langfristig saubere Ergebnisse.

User zufrieden – Suchmaschine zufrieden

Wer in erster Linie Inhalte für den User erschafft mit dem Wissen um die Regeln der Suchmaschine im Hinterkopf, braucht sich vor keiner Algorithmusänderung zu fürchten. Ehrlich währt am längsten, ein bisschen tricksen ist erlaubt, solange alles im Rahmen bleibt. Wir können nur allen mit auf den Weg geben, sauber und transparent zu arbeiten. Ordentliche Programmierung, saubere Struktur auf der Website, eigene, wertvolle Inhalte erstellen und bei der Generierung von Backlinks Vorsicht und Vernunft walten zu lassen. Dann klappt´s auch mit dem Traffic!

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