Online Marketing in der Touristik

Kaum ein Geschäft ist solchen Schwankungen im Jahresverlauf unterworfen, wie es die Touristik ist. In der Hochsaison gibt es nicht genug Betten, Flugsessel und Plätze auf Kreuzfahrtschiffen, in der Nebensaison weiß man nicht wohin mit den Kapazitäten. Die Reisebüros stöhnen im Januar und Februar vor Stress, dafür wird im November um die Wette gegähnt. Nicht anders als im stationären Vertrieb geht es im Internet zu. Wichtig ist es, die Gesetze der Touristik auch für das Online Marketing zu nützen, um den maximalen Ertrag zu erwirtschaften.

Erfahrene Touristiker kennen ihr Business. Sie wissen, wann der Kunde buchungswillig ist, wann er sich den Katalog nur zum Durchblättern abholt und wann er gar nicht kommt. Als Online Marketer sind wir im Grunde genommen nichts anderes als Verkäufer. Leider gibt es noch allzu viele Agenturen, die sich ohne Branchenwissen auf den Kunden stürzen. Dass das nicht gutgehen kann, ist von vornherein klar.


Gesetze und Regeln auch online einhalten

Wann lohnt es sich, im Online Marketing zu investieren? Richtig: Wenn der Kunde bereit ist für die Buchung. Es gibt die großen Veranstalter, die ganzjährig ihre Kampagnen fahren. Branding und Image ist für die meisten kleinen und mittelständischen Betriebe aber kein Thema. Das Budget wird vertriebsorientiert eingesetzt, der ROI muss maximiert werden. Nachfrage und Kaufbereitschaft sinken und steigen nicht im selben Maß. Wer mit Adwords arbeitet wird gemerkt haben, dass das Suchvolumen nicht unter ein gewisses Minimum sinkt, die geringe Conversion Rate allerdings in gewissen Zeiträumen eine Bewerbung unrentabel macht. Erfahrene Online Profis können mit guter Steuerung den Ertrag durch die Steuerung der Kosten pro Klick maximieren. Investieren wenn gekauft wird, sparen in der Sauren-Gurken-Zeit.


Wissen, was der Kunde will – und wann

Internetvertrieb kann keine Wunder wirken, sehr wohl aber Schwerpunkte zum richtigen Zeitpunkt in Szene setzen. Will der Kunde zu Ostern Kurzurlaub am Gardasee, wird man es nicht schaffen ihn von der einwöchigen Ägyptenreise zu überzeugen. Sehr wohl aber kann man das, was erfahrungsgemäß gesucht wird, in den Vordergrund stellen. Neben der Möglichkeit im Marketingplan langfristige Aktionen vorzusehen, kann man über die eigenen Seite Themen und Schwerpunkte in den Vordergrund rücken. Die eigene Website dient wie ein Schaufenster – mit dem Unterschied dass man damit wesentlich mehr Kunden erreichen kann. Wichtig dabei: Gekauft wird noch immer ein Produkt. Stimmt das Angebot und die Kampagne, ist einem der Erfolg sicher.

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