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Konzept: der erste Schritt zur Website
Posted by Gerd Müller am 01, Sep, Keine Kommentare

Wenn ein Kunde eine neue Seite oder einen Relaunch des bestehenden Online-Portals plant, ist für uns als Dienstleister Eile geboten. Meistens sollte der Starttermin der neuen Seite besser gestern als morgen sein. Verständlich - als Verkäufer will man sobald als möglich loslegen und seine Produkte auf den Marktplatz werfen. Bevor es aber an Design, Layout und Programmierung geht, kommt in unserem Workflow die gemeinsame Erstellung eines ganzheitlichen Konzepts. Was für viele nach einem fruchtlosen Arbeitsschritt klingt, ist die Basis für den späteren Erfolg eines Projekts.

Im E-Commerce ist es selten der Schnellste, der als erster das Ziel erreicht

Unsere Projekte haben in den letzten Jahren immer deutlicher gezeigt, wie wichtig die Konzeptionsphase ist. Der Unterschied zwischen erfolgreichen Internetseiten und solchen, die ein tristes Dasein fristen, liegt zu einem großen Teil im ersten Schritt. Wer sich plan- und ziellos an die Programmierung macht, riskiert am Ziel vorbeizuschießen: zufriedene Kunden, mehr Besucher und noch mehr Umsatz. Im E-Commerce ist es selten der Schnellste, der als erster das Ziel erreicht.

Wichtig für uns ist es, gemeinsam mit dem Kunden Produkt, Marketingstrategie und Bedarfsgruppe zu betrachten, um daraus die Maßnahmen abzuleiten, die schlussendlich den Bauplan zur eigentlichen Website ergeben. Technisch saubere Umsetzung und Programmierung sind sehr wichtig. Man muss aber zuvor wissen und festlegen, worauf es letztendlich im Verkauf ankommt. Kein Baumeister würde ein Haus bauen ohne einen Plan des Architekten.

Wer kommt woher - und mit welcher Erwartung?

Je nach der Strategie, die man mit der Webseite verfolgt, sollte man diese auch entwerfen und funktionell ausstatten. Kommt der Kunde vor allem über Suchmaschinen oder liegt ein Affiliateprogramm als größter Hebel in der Generierung von Traffic als Basis vor? Geht es um die Vermarktung von Hotel-Only Produkten, oder handelt es sich um komplizierte Bausteinreisen? Haben die Reisen günstigen Abverkaufscharakter, oder handelt es sich dabei um langfristig geplante Urlaube, bei denen für den Kunden ein hohes Maß an Information notwendig ist?

Jede dieser Möglichkeiten hat ihre Daseinsberechtigung und kann zum Erfolg führen. Wichtig ist es, die Besucher, die man für eine Buchung überzeugen möchte, bestmöglich anzusprechen. Nicht nur Bildsprache, auch Navigation, Texte und Struktur müssen sich an Käufer und Produkt anpassen. Was oft vergessen wird im Online Marketing: die Technik ist vor allem Transportmedium des Produkts vom Verkäufer zum Käufer. Einwandfreie Funktion und Performance setzen wir ohnehin voraus.

Mehraufwand, der Geld und Aufwand spart

Auf den ersten Blick mag die Konzeptionsphase einen Mehraufwand bedeuten. Zwischen 5 und 10 Arbeitstagen sollte man mit Vorbereitung, Workshop und Ausarbeitung einplanen. Dieser Aufwand lohnt sich aber in allen weiterführenden Schritten. Umsetzung und Programmierung verlaufen wesentlich reibungsloser als bei Hau-Ruck-Aktionen ohne Plan und Ziel. Zudem halten sich auch Änderungen nach dem Relaunch in Grenzen. Natürlich, eine Website ist ein dynamisches Wesen, das gewissen Änderungen unterzogen werden muss. Die ganz großen und tiefgreifenden Änderungen bleiben allerdings aus, wenn man sich im Vorfeld Gedanken macht.

Unser Firmenname ist in Hinblick auf die Konzeptionsphase übrigens Programm: Wir erstellen auch reine Konzeptionen einschließlich Layout und Pflichtenheft. Bei zahlreichen neueren Projekten lösen wir die Konzeptionsphase vom Programmierprojekt ab und starten damit. Das hat für den Kunden den Vorteil, dass er vorab genau weiß, was er für sein Geld bekommen wird.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele und Anforderungen.

Multi Channel – die Analytics Revolution
Posted by CIC-SEO am 04, Aug, Keine Kommentare

Google Analytics ist eine bequeme Sache. Ein sehr mächtiges Analyse Tool, das sehr einfach und schnell auf der Seite eingebaut ist und noch dazu kostenfrei für jedermann zu nutzen ist. Ein Teilchen, um wirklich als perfekt durchzugehen, fehlte allerdings im Mosaik von Analytics bisher. So war es nicht möglich ,den Weg des Kunden vom Erstkontakt bis zur schlussendlichen Buchung nachzuvollziehen. Mit dem Multi Channel Trichter hat Google diese Lücke nun geschlossen.

Kaum ein Kunde kommt auf eine Website und schließt sofort einen Verkauf ab. Schon gar nicht in der Touristik, wo es sich recht häufig um sehr komplexe Produkte handelt, die einen langen Entscheidungseitraum verlangen. Welche Kanäle aber spielen eine Rolle? Wie hangelt sich der Kunde durch die Informationsflut des Internet?

Last Cookie wins - every step counts

Bisher zählte Google Analytics Conversions nach dem Prinzip des letzten Klicks. Last Cookie wins. Das bedeutet, der Kanal der den Kunden das letzte Mal vor dem Kauf auf eine Seite lotst, wird als Impulsgeber für die Conversion in Google Analytics gerechnet. Nur: was ist vorher passiert? Warum hat ein User schlussendlich A-B-C-reisen.de in seinen Browser eingetippst und Hotel XY gebucht? Woher wusste er, dass es A-B-C-reisen.de gibt und dass dort genau Hotel XY angeboten wird?

Mit dem Multi Channel Trichter kann man nun genau feststellen, welche Stationen des Kaufzyklus ein Kunde durchläuft. Wie oft wurde auf eine unserer Adwords Anzeigen geklickt? Wie oft stolperte der Kunde im organischen Suchergebnis über unsere Seite? Hat ihn ein Newsletter daran erinnert, dass es uns noch gibt? Und wie oft tippte er den Namen unserer Seite in den Browser? Jeder einzelne Schritt zum Verkauf ist wichtig. Die sogenannten Assisted Conversions sind genauso wichtig wie die allerletzte Station vor der Conversion.

Case Study: Susi Sonnenschein bucht ihren Urlaub

Nehmen wir zum Beispiel Susi Sonnenschein. Susi weiß bereits, dass sie ihren Urlaub im Herbst in Italien verbringen möchte. Wohin genau die Reise aber gehen soll, das weiß sie noch nicht. Auf gut Glück tippt sie, wie so viele andere, in die Google Suchmaske die beiden Wörter "Urlaub Italien" ein. 29.000.000 Millionen Suchergebnisse breiten sich aus. Die erste Anzeige ganz oben sieht verlockend aus. "Günstige Hotels in Italien" werden angeboten. Susi klickt die Anzeige an und es erscheinen jede Menge Hotels und Ferienwohnungen eines Reiseveranstalters. Schaut schon mal ganz gut aus, vor allem dieses eine recht günstige All Inclusive Hotel in der Toskana. Toskana, hmmmm, das wäre schon was. Aber beim erstbesten Anbieter kaufen?

Susi gibt Google eine weitere Chance. Diesmal tippt sie "Hotel Toskana" in die Suchmaske von Google ein. Diesmal will Susi nicht auf eine der bezahlten Anzeigen klicken. Sie nimmt das organische Suchergebnis her, um sich weiter zu informieren rund ums Thema Urlaub in der Toskana. Nein, nicht in Florenz, und auch nicht in Siena. Susi will ans Meer. Sommer, Sonne, Strand. "Sommerurlaub Toskana" wird eingetippt. Wieder stolpert Susi Sonnenschein über die Anzeige des Reiseveranstalters, bei dem Sie schon mal das tolle All Inclusive Angebot gesehen hatte. Nochmals anklicken, nochmal schauen, nochmal die Seite verlassen.

Nach einigen Tagen der Recherche hat sich Susi jede Menge Reiseseiten auf den Bildschirm geholt und alle möglichen Angebote angeschaut. Das beste allerdings, war das allererste. Wie hieß der Reiseveranstalter gleich nochmal? Ach ja, A-B-C-reisen.de. Schnell nochmal danach googeln. Gesucht, gefunden, geklickt gekauft.

Multi Channel Tracking als Entscheidungsgrundlage nutzen

Laut der bisherigen Logik von Google Analytics, hat Susi Sonnenschein also gebucht, weil Sie uns unter A-B-C-reisen.de gefunden hat. Der eigentliche Initiator aber waren unsere Anzeigen für den Suchbegriff "Urlaub Italien" sowie "Urlaub Toskana".

Wer nur den letzten Schritt des Kaufzyklus beobachtet, wird zwangsläufig die falschen Entscheidungen treffen. Auf den ersten Blick sind die Adwords Anzeigen vielleicht reine Kostenpunkte. Wer mit dem Multi Channel Trichter aber genauer hinsieht, wird sehen dass viele Kanäle zu einer Conversion beitragen. Auch nur einen Ast von diesem Baum abzusägen, ist ein gefährliches Spiel.

Nur wer in den entscheidenden Verkaufsphasen zur Stelle ist, erzielt schlussendlich den Verkauf. Der Multi Channel Trichter ist gerade in der Touristik ein wertvolles Werkzeug, um die einzelnen Online Marketing Aktivitäten zu bewerten.