Was ist der Unterschied zwischen packagemaster® und WordPress?

Im Web werden seit einigen Jahren Standardsysteme wie WordPress, Joomla, Typo3 etc. eingesetzt. Ein System wie WordPress ist schlank von der Funktion und vom Aufwand für die Installation her, dazu als Open Source System kostenlos. Wir – CIC – nutzen WordPress zum Beispiel für diese Website und entwickeln dafür auch eigene Layouts oder „Themes“.

Für WordPress gibt es eine Vielzahl – meist auch kostenloser – „Plugins“, also kleiner Zusatzprogramme. Zum Beispiel für Formulare, für Tabellen, für Backups etc.

Da viele Startups und Suchmaschinen-Optimierer WordPress kennen und nutzen, werden wir gefragt, was der Unterschied zu packagemaster® ist. Auch, wenn man die Systeme nicht direkt vergleichen kann, möchte ich auf einige Aspekte eingehen. Zunächst noch einmal zum Hintergrund der Frage nach den Unterschieden:

Suchmaschinen-Optimierer nutzen gerne WordPress

Das ist so. Warum? Aktuell versuchen viele Unternehmen, in Suchmaschinen bessere Positionen zu erreichen. Es gibt Tausende von Experten, die mit mehr oder weniger den gleichen Ideen und Konzepten Websites gezielt für Google optimieren. Stichworte dabei sind: „mehr Emotion“, „mehr Kommunikation“, „Aktualität“ etc. Bilder, Videos, Facebook, Instagram etc. etc. werden in die Seiten eingebaut, Blogs entstehen und so weiter. Texte werden gezielt nach „semantischen“ Regeln aufgebaut, sogenannte Landingpages. Technisch achtet man darauf, dass Seiten mit Überschriften (h1, h2, h3) und Textblöcken hierarchisch gut strukturiert sind, dass „Permalinks“, „Title“ etc. nach den Vorgaben (primär) von Google optimiert aufgebaut sind. Vieles davon kann man mit einem „Content Management System“ wie WordPress, aber auch allen anderen Systemen am Markt in Kombination mit ein paar Servereinstellungen machen.

WordPress ist für viele das Einsteigertool geworden, mit dem man mit geringem Aufwand erst einmal eine ganze Menge erreichen kann.

packagemaster® ist eine Datenbank – ein Daten-Management-System

packagemaster® ist in erster Linie eine sehr leistungsstarke Datenbank – ein Datenbanksystem, mit dem sofort und von Hause aus Produkte, Länderinformationen, Bilder, Tabellen – alle Daten, die in Katalogen oder im Web verwendet werden können – erfasst, verwaltet und archiviert werden. Auch in großen Mengen, über Jahre hinweg, in unterschiedlichen Sprachen, Varianten, für verschiedene Marken, Webseiten und Printmedien. Das geht mit WordPress so nicht. WordPress hat den Schwerpunkt nicht auf der Datenhaltung, es kennt von Hause aus  „Seiten“ und „Beiträge“, dann noch „Widgets“ (Seitenelemente). Ab einer bestimmten Menge an „Content“ wird WordPress leicht unübersichtlich. Auch hat es keine strukturierte Bilddatenbank, in der man locker und funktional 10.000 bis über 100.000 Bilder für unterschiedliche Medienzwecke verwalten kann. WordPress ist eben von Hause aus für Blog-Seiten gedacht gewesen.

Auch eine Medienproduktion (Printausgabe) gibt es für WordPress nicht, ebenso kein Reservierungssystem mit Anbindung an Schnittstellen von Veranstalterprogrammen etc. Das könnte und müsste alles hinzuprogrammiert werden, wenn man es für WordPress benötigt. Solche Entwicklungen benötigen erfahrungsgemäß Monate.

WordPress bringt regelmäßig Updates heraus

Uns ist es schon passiert, dass kostenlose Plugins von den Herstellern nicht mehr aktualisiert wurden und dann mit neuen Versionen von WordPress nicht mehr kompatibel sind. Auch Layouts können nach einem WordPress-Update nicht mehr richtig funktionieren und müssen angepasst werden. Die Updates sind aus Sicherheitsgründen dabei wichtig. Sie können sich vorstellen, worauf ich hinaus will: Habe ich für viel Geld um ein System wie WordPress (oder Joomla, Typo 3 etc.) herum zum Beispiel ein Reservierungssystem entwickelt, dann nutze ich vom eigentlichen kostenfreien System nicht mehr viel. Die Produktseiten etc. werden nicht als „Seiten“ angelegt sondern automatisch vom Reservierungssystem (der „IBE“, Internet Booking Engine) erzeugt. Vor jedem Update des WordPress Systems muss alles separat getestet werden, ob es mit dem Update auch noch funktioniert.

packagemaster® kann jede beliebige Website steuern

Wo ist für Websites die Abgrenzung von packagemaster® zu WordPress? Zunächst kann CIC auf der Basis von packagemaster® Websites mit beliebigem Layout und nahezu allen denkbaren Funktionen entwickeln. Mit Reservierungssytem, individuellem Quellcode, individuellen Funktionen bis hin zum Reservierungssystem mit Agenturfunktionen – und natürlich auch „Suchmaschinen-Optimierung“. packagemaster® hat für den E-Commerce-Bereich Sicherheitskonzepte. Kurzum, packagemaster® ist ein Premiumprodukt mit vielen nützlichen „Werkzeugen“ für Touristikunternehmen, das ganz individuell und flexibel angepasst und eingesetzt werden kann. Für Reiseveranstalter gibt es viele wertvolle Funktionen, die ständig weiter entwickelt werden.

Wann würden wir WordPress einsetzen?

Ganz klar: Für eine Blog-Seite, eine Imageseite zur Unternehmensdarstellung oder spezielle Eventseiten. Und so nutzen einige unserer Kunden erfolgreich WordPress parallel zu packagemaster®. CIC kann das Layout individuell gestalten entwickelt die passenden Templates.